Nun ist das schönste Wochenende des Jahres schon wieder Geschichte. Leider konnte ich an beiden Tagen nicht mal eine Runde drehen oder der Eröffnung beiwohnen. So bin ich eher auf die Fotos angewiesen, um anderer Leute Eindrücke anzuschauen.
Es war wie immer anstrengend, ein Wochenende stehend und viel redend zu verbringen, aber man gewinnt eine Flut von Eindrücken. Wirklich Jahrzehnte habe ich vor mich hin gemalt und es nur Wenigen gezeigt. Feedback war mir nicht so wesentlich. Dabei gibt es nichts Spannenderes, als die Reaktionen zu beobachten und ins Gespräch zu kommen.
Und es gibt keine Tage in Pirna, an denen eine entspannerte und freundlichere Atmosphäre herrscht als am Tag der Kunst. Keine ideologische oder politische Überfrachtung von außen. Muss wohl am Publikum liegen, welches durch die Gassen streift. Eigentlich gibt es nur in der Straßengalerie auf der Schmiedestraße das eine oder andere Jahr mal Zensurversuche.
Artikel 5 GG gehört vielleicht als Erstes am Eingang der Schmiedestraße aufgestellt. Dann würden die „aufrechten Demokraten“ vielleicht erst einmal in sich gehen. Ich war jedenfalls froh, dass mich die zeitgleiche Freakshow in Erfurt nicht ereilte. Andererseits bedenklich, dass die Problemfrisur mit Künstlernamen als campact-Mitarbeiterin im wahren Leben Zugang zum Bundestag hat.
Das Wetter ist immer ein Faktor bei Stadtfesten. Dieses Jahr war es nicht nur weit über 30 Grad heiß, sondern auch noch bestes Badewetter. So füllten sich die Gassen erst spätabends so richtig. Das Live Painting war dann doch etwas anstrengend in praller Sonne.
So richtig Umsatz wurde nur um die Ecke an den Eisständen gemacht.
Nun, da unsere Hale Bopp Produzentengalerie ihre Zelte in der Schössergasse 6 in Pirna aufgeschlagen hat, muss ich ein paar Worte über meinen Fixstern verlieren, ohne den solche Aktionen undenkbar wären. Ohne sie wäre ich nicht einmal auf die Idee gekommen, meine Bilder einer Öffentlichkeit und damit einer wie auch immer gearteten Meinung anheimzustellen.
Luiza hat die meiste Arbeit mit der Galerie und ist werktags für die Besucher vor Ort. Allen Anderen empfehle ich den Besuch Ihrer Webseite unter www.luizaboehme.art
Gestern lief mal wieder der Film „Portrait einer jungen Frau in Flammen“ werbefrei im Fernsehen. Für Luiza eine Entdeckung, für mich einer der genialsten fotografierten Filme überhaupt. Kammerspielartig reduziert, ein Genuss für das Auge und auch wenn es ein „Frauenfilm“ ist – Inspiration pur.
Nachdem wir letztes Jahr mit etwas Wehmut, aber auch zufrieden unsere Popup-Galerie geschlossen haben, hat sich nun doch die unverhoffte Möglichkeit ergeben, das Projekt 2026 zu wiederholen.
Dieses Jahr sogar mit etwas mehr Planungsvorlauf. Es wird also insgesamt größer, länger, bunter und vielfältiger werden. Nach und nach wird es auch die Infos auf unserer Webseite halebopp.info geben.
Die Vorbereitungen für unsere Hale Bopp-Galerie schreiten voran. Die Genehmigung für die Werbeanlage am Laden wurde innerhalb eines Tages erteilt (Vielen Dank an Herrn Runowsky für die superschnelle Antwort und die nette Mail!) und dank der längeren Vorlaufzeit gibt es dieses Jahr auch eine Webseite, die heute online ging:
Mein Freund Holger Bergner, mit dem ich schon jahrelang so manche kreative Idee in Realität umgesetzt habe, wird dieses Jahr wieder in der Hale Bopp-Galerie seinen Platz finden mit seinen Holzkarten .
Für den Rügenurlaub ist ein Abstecher zum Rügenmarkt in Thiessow oder zum Kreativmarkt am Hafen Lauterbach zu empfehlen, wo er des öfteren seinen Stand aufbaut.
Es soll ja Leute geben, die im Norden wohnen oder dort urlauben. Im April/Mai ist in Dänemark eine Ausstellung mit Beteiligung meines Berliner Lieblingsmalers Jonas Burgert zu sehen.