Kreatives aus Holz

Mein Freund Holger Bergner, mit dem ich schon jahrelang so manche kreative Idee in Realität umgesetzt habe, wird dieses Jahr wieder in der Hale Bopp-Galerie seinen Platz finden mit seinen Holzkarten .

Für den Rügenurlaub ist ein Abstecher zum Rügenmarkt in Thiessow oder zum Kreativmarkt am Hafen Lauterbach zu empfehlen, wo er des öfteren seinen Stand aufbaut.

Oder man besucht mal seinen Shop www.holzuhrenshop.com im Internet:

Ein individuelles Geschenk oder Mitbringsel, an dem oft Erinnerungen hängen.

Empfehlung für den Vogelflug

Es soll ja Leute geben, die im Norden wohnen oder dort urlauben. Im April/Mai ist in Dänemark eine Ausstellung mit Beteiligung meines Berliner Lieblingsmalers Jonas Burgert zu sehen.

https://vestjyllandskunstpavillon.dk/kalender/Ren%C3%A9-Holm,-Philip-Gr%C3%B8zinger-og-Jonas-Burgert

Der Vestjyllands Kunstpavillon Videbæk ist wegen Architektur und Lage allein schon einen Abstecher wert.

Prag (2023) Jonas stellt leider nicht sehr oft in Deutschland aus.

Prag (2023) Vernissage in der DSC Gallery

Boesner adé

So richtig schlau wird man aus der lange erwarteten Stellungnahme zur Schließung der Dresdner Filiale nicht. An der Wahrnehmung kann es nicht gelegen haben. Wenn man linkselbisch im Dresdner Osten oder Umland lebt, scheut man fast automatisch den Weg zum Konkurrenten im Norden.

Kaufzurückhaltung halte ich auch für vorgeschoben, die Schlußbemerkung von betriebswirtschaftlich darstellbarer Miete scheint mir eher den Kern zu treffen. Das wahrscheinlich kein Standort mit der Baumwollspinnerei und der Kundschaft vor der Tür mithalten kann, scheint auch logisch zu sein.

Als langjähriger Kunde fand ich Lage und die Parkplätze vor der Tür ideal. Vielleicht muss man in Zeiten des Einzelhandelssterben damit leben.

https://www.saechsische.de/lokales/dresden/kuenstlerbedarf-boesner-gibt-standort-dresden-auf-nicht-fuer-immer-JCIRSJYO3RHEVBP3JOMVNBJZA4.html

Sollte es hier mal wie in Russland, dem Iran oder andernorts zu Internetsperren kommen, wird es ganz düster. Nicht nur bei der Deckung des Künstlerbedarfs.

Brot und Spiele

https://www.n-tv.de/sport/olympia/Das-nervtoetende-Geraeusch-dieser-Olympischen-Spiele-id30348793.html

Man kann sich mal wieder nur wundern, wie weltfremd sich IOC und die olympische Gemeinde gerieren.

„Fun facts“:

Russische und belarussische Athleten, ein Zirkel 21 Auserwählter, darf als „individuelle neutrale Athleten“ (AIN) bei Olympia starten, natürlich ohne Fahne oder Hymne. Laut BBC gibt es Zweifel bei mindestens 4 Athleten hinsichtlich ihrer „Neutralität“. Es ist schwierig, die Statuten und den olympischen Gedanken einzuhalten. Rodler Dukach bringt es auf den Punkt:

https://www.sport1.de/news/olympia/2026/02/olympia-2026-eine-schande-dass-ein-russe-vor-mir-startet

FPV-Drohnen bei den Wettkämpfen – schicke Bilder für die Sofaolympioniken, aber moralisch fragwürdig in einer Zeit, in der zeitgleich tausende FPV-Drohnen als Waffen am Himmel sind und Dukach Repilov beschuldigt, sich von einem russischen Hersteller von FPV-Drohnen sponsern zu lassen.

Kirsty Coventry, die IOC-Präsidentin, weint Krokodilstränen wegen der Disqualifikation des ukrainischen Skeletonis. Er bestand lediglich auf seinem Helm mit den Fotos gefallener ukrainischer Athleten. Werbung der offiziellen IOC-Partner kann hingegen nicht groß genug sein.

Aktuelle Beispiele von ukrainischen Biathleten, die auch zwischen Peking und Milano zeitweilig an der Front gedient haben wie Dmytro Pidrutschnji oder Julia Dschima zeigen, dass „Neutralität“ ein schwammiger Begriff ist.

Dann wäre da noch der „T-Shirt-Skandal“:

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/trotz-kritik-ioc-verkauft-shirts-zu-olympia-1936-in-berlin,VAzzqdN

Ich sage mal so, die „Romantik“ aus Jugendtagen ist sowieso im Arsch!

Zwischen „Boykott“ wegen des Afghanistankrieges und „Ausschluss“ wegen des Ukraine-Krieges liegen vielleicht Welten, politisch bewirkt Beides wenig. Der Beitrag zur Völkerverständigung ist sowieso marginal. Mit Coventry, Mugabes weißem Alibi, wird sich da auch nichts bessern.

Zweckentfremdung

In Görlitz hat sich jetzt ein stadtbekannter Berliner bekannt, seine Immobilien abstoßen zu wollen. Ich bin ja mal gespannt, wann Dresden endlich aus den Pötten kommt und eine Zweckentfremdungssatzung verabschiedet. Bezahlbare Mietwohnungen sind Mangelware, aber nach „Schätzung“ der Stadtverwaltung gibt es ca. 2200 Ferienwohnungen in Dresden. Die Wenigsten der geldgierigen Vermieter wissen überhaupt um die steuerlichen Folgen oder die Genehmigungspflicht der Umnutzung. Man kann Ihnen nur wünschen, dasss sie fähige Steuerberater und Anwälte haben. Oder das der Stadtrat das Thema weiter vor sich herschleppt. Das entsprechende sächsische Gesetz ist mittlerweile 2 Jahre alt.

Im Dezember

Die richtigen Fragen und manchmal vielleicht der Anfang zu aus sich selbst entstehender uranfänglicher Weisheit. Im Kaffeesatz steht es jedenfalls nicht geschrieben. That`s life.

Aktuelle und ehemalige Opfer können gerne von meinem reichen Erfahrungsschatz profitieren. Vielleicht haben sie ja auch zum Teil verstanden, dass ich nicht der Feind war. Das sich die Flying Monkeys haben manipulieren lassen – geschenkt!

Frohe Weihnachten

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und es ist an der Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen. Auch wenn das Jahr in vielerlei Hinsicht randvoll war mit Herausforderungen auf verschiedensten Gebieten, mit „ups and downs“, so war es doch auch erfüllend. Es sind zwar weniger Ölbilder entstanden als in den Jahren zuvor, aber dafür viele neue Zeichnungen und im Spätherbst die ersten Acryl-Hinterglasmalereien. Das Jahr stand überhaupt im Zeichen von Veränderungen.

Die Sterne standen günstig, 2025 ein Herzensprojekt zu realisieren. Unsere Hale Bopp-Produzentengalerie wurde im Sommer dank der Unterstützung Vieler tatsächlich Realität. Allen zu danken, würde den Rahmen sprengen. Zuallererst danke ich meiner Luiza und Ingolf. Es war viel Arbeit, aber hat unheimlich Spaß gemacht. Ich danke der WGP, dass sie uns den Laden kurzfristig und unkompliziert vermietet hat und Allen, die unsere Idee unterstützt haben. Zu nennen sind unbedingt Lucas von Pirna TV, Thomas Möckel, Rex Jakob von der KTP und Brian Hawkeswood für die warmen Worte. Durch sie kamen viele Neugierige in die Galerie, die so plötzlich im Stadtbild erschien und 30 Tage später wieder verschwand. Dankbar sind wir natürlich den Besuchern und Käufern für die vielen Gespräche und Begegnungen. Neue Freundschaften entstanden, Floh, Brian..wir grüßen Euch. Liebe Wollmanns, liebe Ines – ohne Euch hätte ich wahrscheinlich heute noch Probleme, mich von meinen Bildern zu trennen. Ich freue mich sehr, dass es manchmal ungeahnte Verbindungen gibt wie die Pusteblume. So findet am Ende ein Bild den oder die Richtigen. Luizas Sachen gingen bis nach New York oder ins Burgenland. Ich bin sehr stolz auf sie, weil sie nicht nur ihre Deutschkenntnisse irre verbessern konnte. Sie hat das Ganze gewuppt und ist mein Rückhalt.

Das größte Weihnachtsgeschenk holen wir diese Woche noch am Flughafen ab. Das war mit Abstand der größte Kampf des Jahres und wir sind unheimlich glücklich.

Danken möchte ich auch Dina vom Citymanagement Pirna und Herrn Böckmann. Die Einkaufsnacht ist immer ein Highlight und ich bin froh, wieder dabei gewesen zu sein. Man sollte nicht vergessen, welcher Aufwand getrieben wird, solche Events für Pirna zu organisieren und durchzuführen.

Selbst wenn man über Jahre Netzwerke aufbaut, Ist Kontinuität keine Selbstverständlichkeit. Birgitta kann davon ein Lied singen. Ich hoffe aber, dass der Tag der Kunst auch 2026 wieder stattfinden kann. Mit dem Areal Schwarzer Adler entfallen ja leider große Ausstellungsflächen.

Auch der Kunstmarkt, den Ariane und Brigitta jedes Jahr organisieren, ist durch die größeren „infrastrukturellen Maßnahmen“ dieses Jahr etwas aufwändiger geraten. Verglichen mit der Festung Stritzelmarkt ist der Canalettomarkt ja fast noch anheimelnd, die Logistik in den engen Gassen dennoch komplizierter.

Ich hoffe, man sieht sich. Vielleicht ja wieder zu Pfingsten bei Kunst:offen in Sachsen.

Kaffeebohnen zu teuer

Ich dachte ja immer Klimawandel, Ernsteausfälle und Spekulation treiben den Kaffeepreis so nach oben. Vielleicht liegt es aber auch an der Verknappung der Jutesäcke. Veredelt lässt sich da möglicherweise mehr Profit machen. 🙂

Serge Poliakoff (1900-1969)

Es war 1987, als mir meine Schwester ein Buch schenkte, was mir damals einen völlig neuen Kosmos erschloss. Es war „Der Wachsmann Report -„Auskünfte eines Architekten“. Der Lebensbericht des deutsch-amerikanischen Architekten KOnrad Wachsmann (1901-1980). Unglaublich, wem dieser Mensch in seinem Leben alles so begegnete. Das Personenverzeichnis liest sich wie ein Who is who dieser Zeit, Architekten, Schriftsteller, Künstler. Immer wieder ergab sich daraus der Impuls, sich mit einem Namen und dessen Geschichte mehr zu beschäftigen.

Ich bin gewiss kein Freund des ÖRR, aber zumindestens auf Arte kann man sich diese Impulse auch ab und zu holen:

https://www.arte.tv/de/videos/128982-000-A/das-leuchtende-sizilien-des-nicolas-de-stael

Das Foto eines Bildes auf der Art Cologne brachte mich zu Serge Poliakoff und wie es immer so ist, es öffnet sich wieder ein Kosmos.

https://www.lecoindesarts.com/de/overview-serge-poliakoff

Was für Geschichten und Inspirationen!