Was ist eigentlich der innere Antrieb, Kunst zu schaffen oder sagen wir mal kreativ tätig zu sein? Die Frage lässt sich meines Erachtens nach genauso nur individuell beantworten wie die Frage, was ist eigentlich Kunst, Dekoration oder schlicht schlecht.
Es gibt sicher eine Menge Ansätze wissenschaftlicher Herleitungen wie hier am Beispiel der Psychologie: https://wissenschaft-kunst.de/irene-daum-psychologie-und-kunst/ , aber das ist alles eher unbefriedigend.
Wie unbefriedigend muss das erst für einen Künstler sein? Er investiert Energie und Lebenszeit in seine Arbeit, investiert Energie und Lebenszeit in den Verkauf seiner Produkte und spürt dennoch, dass er das Grundmysterium namens Konsument nicht mal ansatzweise versteht. In der Wirtschaft versucht man dem mit allen möglichen Strategien und Werkzeugen zu begegnen. Der Antrieb ist hier eher unterkomplex und die Mittel hingegen wie das Schießen mit Kanonen auf Spatzen.
Am Wochenende kam mir der Gedanke, dass der „Lohn“ der kreativen Arbeit oft allein schon Wertschätzung darstellt. Man sagt ja z.b. landläufig, der Applaus des Publikums ist der Lohn derer, die sich auf der Bühne präsentieren.
Doch wehe, der Geschmack des Publikums wird verfehlt. 🙂
Wenn man zu zweit als „Konsument“ unterwegs ist, kann (muss nicht) der Geschmack schon mal auseinandergehen. Was Luizas Wahl bei Frank-Ole Haake betrifft, erschloss sich mir ihre Begeisterung erst nach längerer Betrachtung zuhause.

Frank-Ole Haake
Ole hatte die Muse, die Geschichte zum Bild vor Ort zu erzählen. Was Luiza auf den ersten Blick sah und sie begeisterte, war der Mut, die expressive Malweise und die Farben! Ostermontag waren wir an diesem Ort erst vorbei geradelt.
Der Platz für die Hängung ist schon verhandelt und wird uns dann täglich morgens positive Vibes schenken.