Man kann sich mal wieder nur wundern, wie weltfremd sich IOC und die olympische Gemeinde gerieren.
„Fun facts“:
Russische und belarussische Athleten, ein Zirkel 21 Auserwählter, darf als „individuelle neutrale Athleten“ (AIN) bei Olympia starten, natürlich ohne Fahne oder Hymne. Laut BBC gibt es Zweifel bei mindestens 4 Athleten hinsichtlich ihrer „Neutralität“. Es ist schwierig, die Statuten und den olympischen Gedanken einzuhalten. Rodler Dukach bringt es auf den Punkt:
https://www.sport1.de/news/olympia/2026/02/olympia-2026-eine-schande-dass-ein-russe-vor-mir-startet
FPV-Drohnen bei den Wettkämpfen – schicke Bilder für die Sofaolympioniken, aber moralisch fragwürdig in einer Zeit, in der zeitgleich tausende FPV-Drohnen als Waffen am Himmel sind und Dukach Repilov beschuldigt, sich von einem russischen Hersteller von FPV-Drohnen sponsern zu lassen.
Kirsty Coventry, die IOC-Präsidentin, weint Krokodilstränen wegen der Disqualifikation des ukrainischen Skeletonis. Er bestand lediglich auf seinem Helm mit den Fotos gefallener ukrainischer Athleten. Werbung der offiziellen IOC-Partner kann hingegen nicht groß genug sein.
Aktuelle Beispiele von ukrainischen Biathleten, die auch zwischen Peking und Milano zeitweilig an der Front gedient haben wie Dmytro Pidrutschnji oder Julia Dschima zeigen, dass „Neutralität“ ein schwammiger Begriff ist.
Dann wäre da noch der „T-Shirt-Skandal“:
Ich sage mal so, die „Romantik“ aus Jugendtagen ist sowieso im Arsch!
Zwischen „Boykott“ wegen des Afghanistankrieges und „Ausschluss“ wegen des Ukraine-Krieges liegen vielleicht Welten, politisch bewirkt Beides wenig. Der Beitrag zur Völkerverständigung ist sowieso marginal. Mit Coventry, Mugabes weißem Alibi, wird sich da auch nichts bessern.