Hielte diesen frühen Segen, Ach, nur eine Stunde fest! Aber vollen Blütenregen Schüttelt schon der laue West. Soll ich mich des Grünen freuen, Dem ich Schatten erst verdankt? Bald wird Sturm auch das zerstreuen, Wenn es falb im Herbst geschwankt.
Willst du nach den Früchten greifen, Eilig nimm dein Teil davon! Diese fangen an zu reifen, Und die andern keimen schon; Gleich mit jedem Regengusse Ändert sich dein holdes Tal, Ach, und in demselben Flusse Schwimmst du nicht zum Zweitenmal.
Du nun selbst! Was felsenfeste Sich vor dir hervorgetan, Mauern siehst du, siehst Paläste Stets mit andern Augen an. Weggeschwunden ist die Lippe, Die im Kusse sonst genas, Jener Fuß, der an der Klippe Sich mit Gemsenfreche maß.
Jene Hand, die gern und milde Sich bewegte, wohlzutun, Das gegliederte Gebilde, Alles ist ein andres nun. Und was sich an jener Stelle Nun mit deinem Namen nennt, Kam herbei wie eine Welle, Und so eilt’s zum Element.
Laß den Anfang mit dem Ende Sich in eins zusammenzieh’n! Schneller als die Gegenstände Selber dich vorüberflieh’n. Danke, daß die Gunst der Musen Unvergängliches verheißt: Den Gehalt in deinem Busen Und die Form in deinem Geist.
Das Problem ist als „Freizeitmaler“ immer die Detailarbeit. An der Geduld muss ich noch arbeiten. Oder mehr kleine Bilder malen. Es ist ein Krux, wenn man so viele Ideen und halbfertige Bilder rumstehen hat. Aber wer weiß schon, ob man die Zeit noch hat. Zu zweit macht es viel mehr Spaß. Dafür, dass ich die letzten 20 Jahre immer ohne „Zeugen“ gemalt habe, ist dies erstaunlich und tut gut.
Ein sehr schönes Konzert gestern in der Tonne. Einziger Wermutstropfen waren die Backgroundvocals vom Band. Ihre Band war aber Spitze! DEEPER THAN GOODBYE ist der ideale Soundtrack für Irbeks nächstes Video.
Die Ausstellung ist offiziell eröffnet und kann auch als „Nichtpatient“ werktags in den Mittagspausen von 12-13 Uhr besichtigt werden. Bitte am Tresen melden oder vorher unter +49 (0)351 6588750 anrufen, man öffnet Ihnen dann gern auch die Behandlungsräume, in denen Bilder hängen.
wo? Marcolini-Kliniken, Bautzner Straße 96 in Dresden
Das es eine gewisse Zeit dauern und eine Geduldsprobe wird, Bilder in hohen Räumen an Schienensystemen aufzuhängen, war mir klar. Die Perlonseile lassen sich nur mit Besenstiel auf der Leiter balancierend „ungefähr“ in den richtigen Abstand bringen und wenn die Haken in der Höhe verstellt und in Waage gebracht werden müssen, legt man einige Höhenmeter treppauf/treppab zurück, bevor die Bilder einigermaßen gerade hängen. Gerahmte Bilder erfordern zudem passende Aufhänger, weil sonst Bilderhaken und Aufhänger nicht zueinander finden usw.
Am Ende hingen die 24 Bilder nach gut 2 Stunden und dank mentaler Vorbereitung, passendem Werkzeug und meines als Handlanger überqualifizierten Freundes kann ich sagen..hätte schlimmer sein können und vor allem, wieder was gelernt!