Rufe aus dem Jenseits

Ab und an tauchen bei ebay noch Bilder meines Großonkels auf. Nachdem der gesetzliche Vormund meiner Großtante bei der Haushaltsauflösung den Nachlass quasi freigegeben hatte und der Entrümpler etliche Bilder bei Ebay „entsorgt“ hat, taucht selten etwas auf. Meist natürlich Bilder, für die sich kein Mensch mehr interessiert.

Ich glaube, er wäre entsetzt, was so von seinem Leben geblieben ist. Andererseits ist es wohl ein frommer Wunsch, dass etwas bleibt, wenn man geht. Bei all dem Dreck ist Mancher am Ende froh, wenn er gehen kann.

Von Jahr zu Jahr

wird das Familiengrab immer mehr zur Landmarke. Inzwischen stehen nur noch eine Handvoll Grabsteine auf der Wiese. Ein ziemlicher Kontrast. Die angrenzende Abteilung, jahrelang zugewuchert, ist nun auch eine leere Wiese.

Ich liebe dieses Video!

Vor allem die Titelbildsequenz ab 3:57! Da werden Erinnerungen wach an Portugal-Reisen. Es waren unvergessliche Tage. Die Atlantikküste, die vielen Nationalparks und Gärten, die Klöster, klapprige Standseilbahnen, Azulejos. Im Hafenbecken von Lagos schwamm ein Pinguin und abends in Silves spielte ein Band karibische Rhythmen in einem Cafe unterhalb des Castello. In Estoi die Begegnung mit der alten holländischen Malerin, die mir in die Seele schaute und mich umarmte. Der Buchladen in Porto, Lissabon, … Es war magisch und wenn es einen Sehnsuchtsort gibt, dann muss er wohl in Portugal liegen.
Korkeichenwald bei Evora

Wenn Pazifismus zum Schimpfwort wird..

baut Einen nur noch der Gedanke auf, dass es immer noch Stimmen gibt, dies es auf den Punkt bringen. So wie Antje Vollmer in der B.Z.

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ein-jahr-ukraine-krieg-kritik-an-gruenen-antje-vollmers-vermaechtnis-einer-pazifistin-was-ich-noch-zu-sagen-haette-li.320443

Lesenswert!