
I need .. Harvest! :-)

PAINTINGS

Als ich vor über 30 Jahren meine Diplomarbeit zum Thema Simulation und Modellierung thermodynamischer Prozesse mit Hilfe neuronaler Netze schrieb, war das ein völlig neues Thema und man wusste nicht, wie sich das Ganze entwickeln wird. Die Neuroinformatik wurde immer mal für tot erklärt. Aber es geht immer weiter. KI kann heute selbst aus einer Texteingabe mit einer Beschreibung der Aufgabe Programme liefern, kann Deep Fakes erstellen, Bilder malen usw. Es stellen sich schon heute ethische Fragen, die vergleichbar sind mit denen bei der Entwicklung der Kernspaltung.


Ich bin gespannt, was aus Arsens Psychologie-KI wird. Die Ambivalenz und die Frage der einer hinreichenden Trainingsmenge dürfte herausfordernd werden. Wer weiß, was für Muster als Antworten und Strategien eine Künstliche Intelligenz so auswirft? Kann Sie überhaupt spezifizierende Fragen stellen oder kann ich als Fragender sie in die Irre führen?
Auch wenn ich nur eine Variante von Kuindzhis Meisterwerk und nicht das Original in St. Petersburg gesehen habe, bin ich auch der Frage verfallen, wie er das hinbekommen hat. Seine Zeitgenossen sind schon daran verzweifelt. Aber die Lösung ist relativ simpel. Abgesehen von seiner Farbmischerei hat er nur Schwarz und Phosphorgrün verwendet. Letzteres ist quasi verboten und wird auch nicht mehr hergestellt. Selbstleuchtende Pigmente gibt es noch in manchen Acrylfarben, aber das wäre nicht dasselbe. Interessant ist, dass er mit Bitumenbeimengung experimentiert hat, was zu Brüchigkeit und zum Nachdunkeln der Farben geführt hat.

als man seine Nahrungsmittel noch selbst gemacht hat.

Man kann geteilter Meinung über die musikalische Qualität des Streichquartetts sein, die Location im Kurländer Palais ist auf jeden Fall den Besuch wert.

zaubert zum Abendessen mal eben Ochsenbäckchen in Portweinsoße an Süßkartoffelpürree und sautiertem Gemüse auf den Teller.. 🙂

In Dresden gibt es nicht oft wirklich lohnende Ausstellungen, aber der Besuch der Oskar Zwintscher-Ausstellung auf dem letzten Drücker hat sich doch gelohnt. Selbst das Publikum war ausgewählt. Ein vielleicht Siebenjähriger stand mit seiner Mutter vor einem Gustav Klimt-Bild und philosophierte wie ein gestandener Kunsthistoriker…herzerfrischend!

Sollte man sich noch schnell anschauen, bevor die Tore am Sonntag 18 Uhr schließen und das Albertinum im Februar in die Winterruhe geht.
Im August war ich mit Luiza das erste Mal seit der Wende in den Alten Meistern und ähnlich lange war ich nicht mehr im Albertinum. Da muss ich an die Unterhaltung auf dem Kunstmarkt mit Grit und dem Kunsthistoriker über die X. Kunstausstellung der DDR denken. Da sass ich hinterher auf der Neustädter Seite im Eiscafe Venezia am Tisch mit einem Radebeuler Unternehmer und blätterte im Katalog. Er fragte mich, ob ich nicht seinen Familien-Stammbaum im Großformat malen könnte. Mit 20 war das nicht so mein Ding, heute würde ich mir das überlegen.

Ausstellungstip:
https://albertinum.skd.museum/ausstellungen/oskar-zwintscher-und-die-kunst-um-1900/